Mein Equipment – Was wird verwendet? – Teil 2

Ich hatte einen solchen Beitrag bereits vor 2 Jahren veröffentlicht, jedoch hat sich seid diesem Beitrag doch einiges geändert.
Das Equipment ist in einen Netzwerkschrank umgezogen aber auch an meiner Infrastruktur wurde einiges modernisiert.

Daher finde ich, ist es wieder an der Zeit eine detailliert Auflistung der von mir verwendeten Hardware zu erstellen.

Bei der Auswahl meiner Infrastruktur-Komponenten bin ich sehr bedacht darauf, Hardware zu verwenden die meinen aktuellen und vor allem auch Zukünftigen Ansprüchen genügt.

Der aktuelle Netzwerkschrank

Der Netzwerkschrank ist schon eine feine Sache um die ganzen Komponenten halbwegs vernünftig aufzubewahren.
Er bietet dabei einen gewissen Schallschutz, auch wenn er im Keller steht und schütz die Geräte auch vor äußeren Einflüssen.

Um eins vorweg zu nehmen – Ja die Verkabelung ist eine gewachsene Struktur 🙂

Übersicht meines Netzwerkschranks mit aller verbauter Hardware.
Die genaue Auflistung folgt in diesem Beitrag.

Wir beginnen die Auflistung der Hardware von oben nach unten und ich beschreibe dann kurz was welches Gerät für eine Funktion hat.

  1. Fritz!Box 6591
    Die Fritz!Box sollte klar sein, stellt die Internetverbindung her.
    Diese liegt auf einem von mir modifizierten 19 Zoll Einschub, den ich mir mal irgendwo abgegriffen habe.
  2. Raspberrymatic + externe Festplatte
    Auf dem Regalbrett direkt unterhalb der Fritz!Box liegt mein Raspberrymatic mit einer angeschlossenden externen Festplatte.
  3. Dell OptiPlex 3070 Micro
    Dieser kleine Rechner ersetzt seit kurzem meinen primären Proxmox Host um etwas Strom zu sparen.
    Vormals war der HP ProLiant DL360G6 mein primärer Host, jedoch hat er mir über die Zeit zu viel Strom verbraucht.
  4. MikroTik CSS326-Switch
    Dabei handelt es sich um einen 24-Port Gigabit-Switch mit 2 SFP+ Anschlüssen.
  5. Kabeldurchführung für Netzwerkkabel
    Damit die Netzwerkkabel im Netzwerkschrank verteilt werden können.
  6. HP ProLiant DL360G6
    Dieser dient nun als reiner Standby Proxmox-Host in meinem Aktiv-Passiv Cluster falls der Dell OptiPlex 3070 mal ausfallen sollte.
  7. Synology DS414
    Auf dieser Synology NAS liegen die Festplattendateien von Proxmox und sind in diesem Cluster über NFS eingebunden.
    Die eigentlichen Dienste werden rein über Proxmox bereitgestellt.
  8. Intel NUC + externe Festplatte
    Auf diesem Intel NUC läuft der Proxmox Backup Server und sichert die Daten von Proxmox auf die angeschlossene externe Festplatte.
    Zusätzlich läuft ein Syncjob der die Daten noch Offsite spiegelt.
  9. APC UPS XS 1400
    Im hinteren Teil des Netzwerkschranks steht noch eine USV der den gesamten Schrank noch für einen Stromausfall sichert.
    Bei der aktuellen Auslastung hat diese eine Laufzeit von etwa 25 Minuten.

Dies ist meine aktuell verwendete Hardware jedoch ist das nur ein kleiner Teil der Infrastruktur und meines Smarthomes.
Viele wichtige Systeme laufen auf dem Proxmox Host und falls dieser mal nicht zur Verfügung stehen sollte, bricht quasi mein Netzwerk zusammen.

Der neue Proxmox Host – Dell OptiPlex 3070

Bevor ich auf die installierten virtuellen Systeme eingehe möchte ich noch kurz auf den Dell OptiPlex 3070 Mikro als Host-System für Proxmox eingehen.
Dieser ist ein recht neues Mitglied in meinem Netzwerkschrank und läuft nun relativ stabil seit 3ten September 2021.

Vormals hatte ich den HP ProLiant DL360G6 als Host-System laufen jedoch hat dieser etwa 130 Watt alleine verbraucht und in Summe war der Verbrauch des ganzen Netzwerkschranks bei ca. 220 Watt.
Über ein Grafana Dashboard welches ich mir für den Stromverbrauch gebaut habe, wird das ganze sehr offensichtlich als ich den HP-Server abgeschaltet habe.

Stromverbrauch meines Netzwerkschranks. Mit dem HP ProLiant Server als Hauptsystem lag der Stromverbrauch bei etwa 220 Watt. Mit dem Dell OptiPlex als System nur noch 120 Watt.

Als Server bietet sich der Dell OptiPlex sehr gut an, da man diesen auf bis zu 64GB DDR4-RAM aufrüsten kann und somit genug Arbeitsspeicher für eine ganze Latte an virtuelle Systeme hat.

Auch die CPU ist ein wichtiges Thema und hier gibt es bei den Dell OptiPlex mehrere Varianten zur Auswahl.
Ich konnte mir in der Bucht einen günstiges Model mit 6 x Intel(R) Core(TM) i5-8500T CPU @ 2.10GHz besorgen.
Generell ist die CPU-Auslastung auf dem Host-System relativ moderat bei durchschnittlich 30% und einem Load von 3,0.
Mein Monitoring System check_MK bietet hier eine gute Übersicht an.

Im Endeffekt war es eine wirklich gute Idee das Host-System zu wechseln denn auch aus Performance-Sicht sehe ich hier keinen Nachteil und bin absolut zufrieden.

Welche Systeme laufen auf Proxmox?

Aktuell habe ich auf Proxmox 14 virtuelle Systeme laufen die sich in 5 LXC und 9 Virtuelle Maschinen aufteilen.

Übersicht meines Proxmox Hosts mit allen vorhandenen virtuellen Systemen.
Die Auflistung der Systeme folgt in diesem Beitrag.

Bei dieser Auflistung fangen wir natürlich auch oben an und ich erkläre kurz, was dieses System für Aufgaben hat.

  1. uniXa-SMTP
    Auf diesem LXC läuft das Proxmox Mail Gateway und dient als einfacher interner SMTP-Server ohne Authentifizierung damit die internen Systeme E-Mails versenden können.
  2. uniXa-Grafana
    Wie der Name schon mitteilt läuft hier Grafana für meine Visualisierungen.
  3. uniXa-LXC001
    Dieser stellt mir TVMosaic zur Verfügung. Dieses Produkt wurde aber bereits eingestellt aber läuft nach wie vor weiter.
  4. uniXa-ioBroker
    Auf diesem System läuft ioBroker und einige Scripts die ich zusätzlich in meinem SmartHome verwende.
  5. uniXa-DMS
    Hier läuft mein MayanEDMS zur smarten Dokumenten-Verwaltung.
  6. uniXa-LS001
    Dieses System ist ein Webserver auf dem unter anderem mein Nextcloud läuft.
  7. uniXa-vDesktop
    Ein virtuelles Linux (LUbuntu) Desktop-System, auf den ich über RDP drauf zugreife als interner Verwaltungsrechner.
  8. uniXa-Monitoring
    Hier läuft zumindest aktuell noch check_MK drauf aber ich plane check_MK auf den Proxmox Backup Server zu migrieren um die Überwachung auf ein dediziertes Gerät umzuziehen.
  9. uniXa-DB001
    Mein interner MySQL / InfluxDB Server um einen zentrallen Datenbank-Server im Netzwerk zu haben.
  10. uniXa-File
    TrueNAS um einen internen Datei-Server zu haben, über den alle Clients Daten austauschen.
    Früher war diese Aufgabe auf der Synology NAS doch durch die Umstrukturierung ist dies das Alternativ-System.
  11. uniXa-Firewall
    Aktuell ein Test von mir um OpenSense oder pfSense als Firewall einzusetzen und daher auch ausgeschaltet.
  12. uniXa-LS004
    Ein internes System auf welches ich aber nicht eingehen möchte 😉
  13. uniXa-LS001
    Der Plex Media Server gehört glaub ich zum guten Standard in einem SmartHome.
  14. uniXa-vNAS
    Dieses System ist dezent modifiziert und dient als Kamera-Überwachungs-System.

Bei dieser Auflistung handelt es sich natürlich nur um eine Momentaufnahme.
Gerade durch die Flexibilität von Proxmox ist das ein kommen und gehen von virtuellen Systemen.

Fazit – das waren die Systeme

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick in meine Infrastruktur geben und somit einige Inspirationen für euer System liefern.

Auf meine SmartHome Komponenten gehe ich in diesen Beitrag nicht ein, da sich hier kaum etwas geändert hat.
Natürlich sind mittlerweile einige neue Homematic Geräte dazu gekommen jedoch ist das Hauptsystem gleich geblieben.

Wenn zu einem System noch fragen bestehen, lasst es mich in den Kommentaren wissen.

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