Umzug in Netzwerk-Schrank – Die Planungsphase

Ich habe den Entschluss gefasst, mein “Lackrack” aufzugeben und auf einen richtigen Netzwerkschrank zu setzen, da es einfach professioneller Aussieht und auch wesentlich massiver ist.
Bei dem “Lackrack” brechen mir schon teilweise die Fächer raus, da die Tischbeine von Innen hohl sind.

Als der Entschluss gefasst war, habe ich mal meinen guten Kollegen und Hardware-Dealer des Vertrauens gefragt, ob er in seinem Lager nicht noch einen alten Netzwerk-schrank rumliegen hätte, den er mal irgendwo ausgebaut hat und er sagte “Ja doch, ich hatte mal für einen Kunden einen 80er Netzwerk-Schrank bestellt, der ging aber nicht durch die Tür und seid dem steht er im Lager, möchtest du ihn haben?”.
Einzige legitime Antwort auf diese Frage war natürlich “JA!”

Nun steht der Schrank an Ort und Stelle und die Planungsphase des Umzugs kann beginnen.

Was muss man Beachten?
Es ist zu beachten, ein metallischer Netzwerk-Schrank ist wie ein Faradayscher Käfig, dass heißt, Funk-Signale dringen kaum nach außen.
In einem Funkgesteuerten SmartHome ist das natürlich das denkbar schlechteste Konstellation.

Was kann man dagegen tun?
Die Funkgesteuerten Geräte oben drauf stellen oder externe Antennen.
Da mir die Möglichkeit mit dem oben drauf stellen aber gar nicht zusagt (dann würde ein Tisch ja reichen!), habe ich mich für die Option der externen Antennen entschieden.

Planung und benötigte Hardware
Ich habe in meinem SmartHome folgende funkende Geräte:
1) AVM Fritz!Box 6490 Cabel
2) Raspberrymatic
3) Phillips Hue Bridge

Das heißt für diese 3 Geräte benötige ich externe Antennen um das Funksignal aus dem Schrank zu leiten.

Fritz!Box:
Für die Fritz!Box 6490 Cabel gibt es ein Adapterset “FriXtender S2 X3”, welches man recht einfach in die Fritz!Box einbauen kann, dadurch erhält man externe Antennenanschlüsse, welche man nach draußen leiten kann.
Da die Fritz!Box nicht mir gehört, sondern Eigentum von Vodafone ist, wird es wohl die alternative Repeater-Lösung:
An eine Steckdose oberhalb von dem Netzwerk-Schrank kommt ein Repeater, welcher mit einem Netzwerkkabel mit der Fritz!Box verbunden wird, dieser stellt dann das erste Glied im Mesh-Netzwerk dar.

Raspberrymatic
Auch für den Raspberrymatic gibt es ein Anschluss-Set für eine externe Antenne.

Dieses wird intern an zwei Punkten angelötet und damit erhält man auch hier einen Anschluss für eine externe Antenne.
Dieses Set habe ich mir auch gleich schon bestellt, zusammen mit einem Verlängerungskabel.

Phillips Hue Bridge
Für die Hue Bridge gibt es keine wirkliche Lösung, eine externe Antenne anzuschließen.
Ich denke, da wird es irgendein Zigbee-Repeater oberhalb oder einfach mal schauen, wie weit das Signal nach dem Umzug technisch gesehen kommt.

Netzwerk im Allgemeinen
Ich habe in meinem Haus kein Netzwerkkabel verlegt, d.h. ich bin hier auf W-LAN oder alternativen angewiesen.
Mein Schreibtisch muss jedoch mit einem Netzwerkkabel angebunden sein, da ich hier am meisten Arbeite und große Daten von und auf die NAS verschiebe.
D-LAN oder Power-LAN scheidet aufgrund der großen Entfernung und der elektrischen Verkabelung leider auch aus.
Da ich jedoch eine gute Coax-Verkabelung habe, kann man sich diese natürlich zu nutze machen.
Hierfür gibt es aber eine passende, wenn auch etwas teurere Lösung:
Ethernet Over Coax
Laut der Rezessionen, soll die Datenübertragung gar nicht so schlecht sein, ich werde es jedenfalls mal testen!

Internet/Kabelanschluss ist in diesem Fall kein Problem, der Übergabepunkt ist im gleichen Raum wie der Netzwerk-Schrank 🙂
Strom liegt quasi auch ein paar Meter entfernt, muss jetzt nur noch kurz gelegt werden.

Ich denke, den Umbau werde ich am kommenden Wochenende vornehmen, bis dahin habe ich auch die benötigte Hardware und Umbau-Maßnahmen vorgenommen.

Story will be continued!

Der Patchday und was Backup’s bedeuten

Von meiner Arbeit kenne ich diesen ja schon … jeden letzten Sonntag im Monat heißt es, alle Server Updaten und Neustarten.
Das ganze soll auch möglichst kontrolliert (keine Automatik) stattfinden um zu gewährleisten, dass die Server auch wieder ordentlich starten oder ob ein Recovery aus dem Backup gestartet werden muss, um den Server wieder zur Verfügung zu stellen.

Um es kurz zu halten: Ja! ich musste schon verschiedene male das Backup zu Rate ziehen, da ein Microsoft Update die Funktionalität des Servers eingeschränkt hat.

In einem ordentlichen SmartHome bzw. auch allgemein, mit entsprechenden System zuhause, trifft diesen Tag natürlich auch den begeisterten Hobby Informatiker.
Zentralen müssen aktualisiert werden, mal eine neue Firmware auf die Bridge spielen oder eine VM upgraden oder auch nur die Version eines Dienstes updaten.

Auch zuhause mache ich regelmäßig die Updates meiner Systeme, egal ob Raspberry, Synology NAS, Raspberrymatic, oder der ganzen Bridges, die man so rumstehen hat.

In 99% der Fälle klappen die Updates auch Problemlos aber irgendwann erwischt es einen mal eiskalt und das Update schlägt fehl und das System ist unbrauchbar.

Ich für meinen Teil gehe immer hin und mache ein Backup des Systems, das Updates bekommt um einfach eine Sicherung in der Hinterhand zu haben, falls es Probleme gibt.

Vor und auch nach größeren Änderungen mache ich sogar Abbilder der SD-Karten der Raspberrys und lege mir diese Beiseite.
Meine Synology-Daten, samt aller Dienste, wird nächtlich auf eine externe HDD gesichert, der Raspberrymatic macht automatische Backups auf eben diese.
Bei den Raspberrys sichere ich mir automatisch die wichtigsten Konfigurationsdaten auf die NAS, die sich so in der Regel ändern.

Um es mal als ITler in aller Deutlichkeit zu sagen:
Backups sind das wichtigste, wenn man mir solchen System hantiert!

Eine Reise in die Vergangenheit …

Ich bin gerade eher etwas durch Zufall auf die Wayback-Seite archive.org aufmerksam geworden.
Ich wusste das diese Seite existiert aber ich habe ehrlich gesagt noch nie wirklich dort eine Zeitreise gemacht.

Heute kam ich mal auf diesen Geschmack und wollte mal wissen, welche Beiträge ich so früher mal gebloggt habe.

Der erste Eintrag zu meinem Blog ist vom 28.09.2010.

Ich musste an dieser Stelle schmunzeln und mich wohlwollend erinnern.
Das bloggen im Allgemeinen habe ich 2010 begonnen, damals als ich auch die Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration begonnen hatte.

Damals hatte ich auch nebenbei ein Serversponsoring begonnen (Anfangs TeamSpeak 2, später noch TeamSpeak 3 und Counter-Strike Gameserver) und dieses anscheinend bis 02.11.2011 betrieben und das bloggen war mehr oder weniger nur ein Zusatz.
Leider werden nur Texte und keine Bilder gesichert, aus diesem Grund ist hier nicht wirklich etwas zu lesen, da die Inhalte damals dynamisch erzeugt wurden, jedoch nicht in meinem Blog.
Mit ende des Sponsorings-Projekts endete auch erstmal meine Leidenschaft zu Bloggen.

In dem Archive ist dann erstmal lange kein Eintrag zu finden, stimmt soweit auch …

Der nächste Nennenswerte Eintrag ist vom 27.06.2012 in dem ich erneut einen Versucht unternommen habe, wieder aktiv einen Blog zu betreiben und auch das ist eingeschlafen ..

Zwischen 2012 und heute gab es nochmal eine Version meines Blogs, die aber anscheinend von archive.org nicht erfasst wurde, dass finde ich schade, da ich da wieder aktiver gebloggt hatte.

Alles in allem finde ich die Einträge aus 2010/2011 immer noch am besten.

UPDATE:
Ich musste gerade feststellen, dass ich das bloggen bereits 2009 begonnen habe, damals noch auf einem “Home-Server” gehostet 🙂

Der “Heimweg”

Wie die Überschrift es schon beschreibt, habe ich nun folgendes in Homematic umgesetzt.
Dieses Thema, wollte ich schon etwas länger mal integrieren und zwar der “Heimweg”.

Wenn wir aktuell irgendwo unterwegs sind, kommen wir ein recht “kaltes” Haus, was würde da näher liegen, als ein Programm zu erstellen, dass man auf die schnelle ausführt, bevor man sich auf den Heimweg macht, welches dann je nach aktuellen Bedingungen, schonmal das Haus vorheizt.

Zuerst habe ich aufgrund der bekannten Limitierung eine Systemvariable Heimweg angelegt, welche durch das Programm auf Ja gestellt wird.

Im Anschluss das Programm

Dieses Programm wird später dafür verwendet, via Pocket Control Widget im Schnellzugriff ausgeführt zu werden.

Das eigentliche Programm sieht wie folgt aus

Hier kann man natürlich seinen Gedanken freien lauf lassen.
Je nach Uhrzeit wird entweder die Heizungen im Erdgeschoss angemacht (Täglich von 8 Uhr bis 21 Uhr) oder nach 21 Uhr die Heizung im Schlafzimmer.

Somit ist der jeweils passende Wohnbereich schon vorgewärmt, ich denke aber – da wird noch eine Ausnahme für Urlaub = Ja kommen.

Wenn irgendwann mal Alexa Auto nach Deutschland kommt, wird das wohl noch einfacher, solche Automatisierungen auszuführen, kann sich nur noch um Jahre handeln …

SmartHome bei Schichtarbeit

Meine Lebensgefährtin hat seid diesem Jahr eine neue Arbeitsstelle und dadurch bedingt auch andere Arbeitszeiten.
Für die Frühschicht, muss das SmartHome bereits um 4 Uhr Nachts bereit sein, zusätzlich gehen wir nun auch zu verschiedenen Zeiten schlafen.
Nun die Frage, wie bringt man dem SmartHome den “Schichtbetrieb” bei?
Im folgenden meine Lösungsansatz.

Zum einen habe ich in Homematic eine neue Systemvariable Namens Schicht angelegt, mit den jeweiligen Schichten als Werteliste.

Diese Variable wird von mir manuell geändert, je nach dem welche Schicht aktuell ist.

Mein nächster Schritt war, die relevanten Programme entsprechend zu kopieren und mit dieser Variable auszustatten, als Beispiel die automatische Einschaltung der Heizung.

Soweit so gut, dass war der Einfache teil, mehr Probleme hatte ich mit meinem Programm “Gute Nacht”, das via IOBroker an Alexa veröffentlich ist.
Das Programm in seiner Ursprünglichen Form.

Wie ich mal gelernt habe, gibt es eine Limitierung in Homematic, dass innerhalb eines Programms ohne Trigger, immer die erste Aktion ausgeführt wird.
Das wiederum bedeutet, ich brauche dafür einen Auslöser, sprich eine neue Systemvariable, “Gute Nacht” als Logikwert

Das Programm habe ich wie folgt abgeändert.

Zur Erklärung:
Das Programm welches von IOBroker ausgeführt wird, setzt die Systemvariable Gute Nacht auf Ja, dadurch wird das eigentliche Programm “Gute Nacht” ausgeführt.
Wenn der Wert Schicht auf Spätschicht steht ODER Urlaub auf Ja, dann werden alle Geräte ausgeschaltet, die Systemvariable Schlafen auf Ja und dadurch Folgeprogramme der Heizungssteuerung getriggert. Zusätzlich wird die Nachtischlampe eingeschaltet.

Für den Frühschicht – Fall, wird auch selbiges getan, bis auf die Ausnahme, dass die Nachtischlampe nicht eingeschaltet wird.

Getestet ist das ganze noch nicht, dass werden wir jetzt im laufenden Betrieb herausfinden, ob die Theorie so Funktioniert, wie Programmiert.

HomeMatic: Wetterstation – Basic

Ich bin seid geraumer Zeit stolzer Eigentümer einer Wetterstation von Homematic IP (HmIP-SWO-B).
Insgesammt liefert Sie folgende Werte:

Ich habe mich für die Version “Basic” entschieden, da ich eigentlich nur die Außentemperatur und Helligkeit benötige in meinem SmartHome.
Aktuelle Windgeschwindigkeit ist eher optional, da ich (noch) keine elektrischen Rollläden habe, kommt aber bestimmt noch.

Die Außentemperatur verwende ich zur Steuerung der Heizung, also ist heizen nötig, ja oder nein.
Da ich einige Heizungsprogramme habe die darauf basieren, habe ich den Heizungsstatus über eine Systemvariable gelöst.
Hintergrund ist, dass ich mir mit der Außentemperatur noch unsicher bin und bevor ich nun in 20 Programmen den Grenzwert ändern muss, ist es doch einfacher, ein zentrales Programm zu ändern.

Somit nimmt man nur noch die zentrale Systemvariable in seine Heizungsprogramme rein und brauch den Grenzwert nur noch an einer zentralen Stelle ändern, als Beispiel mein Programm, dass Abends die Heizung im Schlafzimmer an macht:

Alles in allem bin ich mit der Wetterstation sehr zufrieden und sieht optisch auch noch gut aus.

Die Apple AirPods

Nun habe ich mir auch die AirPods (2. Generation) von Apple zugelegt, da ich mit meinen aktuellen Bluetooth Kopfhören definitiv nicht zu frieden war.

Bei meinen vorherigen hat es sich um günstige 35€ Bluetooth Kopfhörer gehandelt, mehr oder weniger ein No-Name Produkt.
Nicht nur die Reichweite hat mich bei den Kopfhörern gestört, auch die Batterielaufzeit von maximal 1 Stunde 15 Minuten.
Auch hatte ich mit diesen laufend Verbindungsunterbrechungen, obwohl das iPhone in der Hosentasche war, also nicht weit entfernt.

Nun die iPhones kommen in einer kompakten Verpackung daher, meiner Meinung nach sehr gut angepasst von Apple.

Kaum sind die AirPods ausgepackt, merkt das iPhone auch schon automatisch “Ohhh! AirPods, soll ich die verbinden?”

Kommen wir nun mal zu meinem Vergleichsergebnis.
Die Reichweite von den AirPods ist verglichen mit den o.g. “NoName”-Produkt gigantisch.
Ich bin zum vergleich mal die Strecken gelaufen, bei denen die anderen bereits die Verbindung verloren haben, die AirPods lachen darüber.
Auch keine spontanen Verbindungsunterbrechungen, kein stolpern, läuft einfach.
Die Akkulaufzeit von rund 3 – 4 Stunden sind nun auch in meinem Sinne und eine wesentliche Verbesserung.

Alles in allem, bin ich mit den AirPods zufrieden, auch wenn Sie mit rund 150€ einen stolzen Preis fordern.

Mein Equipment – Was wird verwendet?

Heute möchte ich euch mal etwas aufschlüsseln, welche Komponenten ich in meinem SmartHome verwende, da hier sowohl Einträge von Home Assistant, als auch Homematic zu finden sind.

Fangen wir kurz mit einer kurzen Reise in die Vergangenheit an.
Angefangen hat mein Leidenschaft für das SmartHome vor etwa 3 Jahren in einer Mietwohnung.
Damals hatte ich mit Brennenstuhl und Intertechno 433Mhz-Geräten angefangen, die über das Brennenstuhl Gateway Netzwerktauglich gemacht wurde.
Als zentrale diente ein altes Tablet an der Wand mit der Android App “SteckerPro”.
Die nächste Steigerung war der Einsatz eines Raspberry Pi 3b mit HomeAssistant als SmartHome Software zum erstellen richtiger Automatisierungen,
auch für die 443Mhz Steckdosen hatte ich eine Lösung mit dem Gateway parat.
Kurz dahinter kam das MAX! Heizungssystem von eQ3 zusammen mit einer Alexa von Amazon, dass Tablet verschwand.

Das Home Assistant System ist dann sehr lange gelaufen, mehr oder weniger Stabil, es gab ein Fazit zwischen HomeAssistant und Homematic.

Dann kam das Eigenheim und wir kommen so langsam zum IST-Zustand.
Ein Eigenheim bietet ja natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten, als es eine Mietwohnung tut, man kann sagen, es ist Eskaliert!

Kurz nach dem Einzug (in der ersten Woche) habe ich versucht, die Komponenten meines SmartHomes wieder einzubauen und habe schnell gemerkt, MAX! hat wieder sämtliche Thermostate vergessen (wie es in der Mietwohnung oft der Fall war), Birnen von Tradfri, Steckdosen, alles nicht beschriftet, Katastrophe!

Da kam wir dann an die Stelle, wo ich mir dachte, wenn schon alles neu machen, dann bitte richtig und mit Zukunft.
Bei einem Arbeitskollegen hatte ich dann Homematic bzw. die CCU3 zum ersten mal gesehen und dachte mir, dass will ich auch!

Ich habe mir dann einen Netzwerkschrank à la “Lackrack” gebaut, welches im Büro seine Arbeit leistet.

Die Bilder sind aktuell, ich erkläre mal von oben bis unten die Hardware:

  1. 16-Port Gigabit Switch von TP-Link (Passiv/Offline)
  2. Fritz!Box 6490 Kabel
  3. Netgear Green Ethernet 8-Port Gigabit Switch
  4. Raspberry Pi 4 (Nextcloud, Alexa Gateway, usw…) und daneben ein Raspberry Pi 3b für Monocle Cam
  5. Phillips Hue Gateway (Aktiv) Ikea Tradfri Gateway (Passiv/Offline/nur bei Bedarf)
  6. Steckdosenleiste
  7. Synology DS218j als Primär-Speicher
  8. Raspberrymatic CCU (Rechts am Tischbein)

Mein Netzwerkschrank verbraucht unterm Strich rund 50 Watt Strom, mir war es Wichtig, dass es sehr Energie-Effizient ist, deshalb ist der 15 Port Gigabit Switch von TP-Link auch aus.

An Peripherie für das Homematic-System (Hauptsystem), sind folgende Komponenten im Einsatz:

  1. Schaltbare Steckdosen: TP-Link HS100 / HS110
    Integriert via CUxD: Link
  2. Heizungssteuerung: Homematic IP Set Heizen Easy Connect
  3. Wantthermostate: Homematic IP Wandthermostat mit Luftfeuchtigkeitssensor
  4. Rauchmelder: Homematic IP Rauchmelder
  5. Temperatur:
    An der Heizung (Vor -und Rücklauf): Homematic Differenz-Temperatur-Sensor
    Im Keller/Dachgeschoss: Homematic IP Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor
  6. Sonstiges:
    6.1. Homematic Schlüsselanhänger
    6.2. Homematic 6-Fach Schalter
    6.3. Homematic 2-Fach Schalter
    6.3. Homematic Wetterstation – Basic

Für die Beleuchtung setzte ich auf Ikea Tradfri Birnen, angelegt an der Phillips Hue Bridge.

Die Steuerung erfolgt rein via Alexa.
Für die Kommunikation mit Alexa läuft auf dem Raspberry Pi 4 noch ein IOBroker.

WansView K2 geknackt

Eher durch Zufall bin ich im Internet auf einen Blogeintrag aufmerksam geworden, in dem jemand beschreibt, wie er seine WansView K2 Kamera geknackt hat via simplen curl-request und somit den Telnet Zugriff aktivieren konnte um via root auf seine Kamera zugreifen zu können.

Da ich auch zwei WansView K2 Kameras habe, musste ich natürlich das gleiche bei mir nachbilden und oh wunder, es funktionierte sogar!

Ich weiß zwar noch nicht ganz, was es mir bringt nun Root-Berechtigungen auf der Kamera zu haben, aber ich muss sagen, so von den Kommentaren in den ganzen Bash-Scripten, die ich bisher gesehen habe, gibt es bei WansView wohl nur einen Programmierer, grüße gehen an dieser Stelle an Peter.Pan

Beim durchsuchen der ganzen Daten bin ich sehr oft auf diesen “Namen” gestoßen.

Auch seine Bash History ist noch vorhanden, sehr aufschlussreich das ganze.

Grad die Bash History sollte man vor dem verteilen von Firmwares doch einmal leer machen.

Dann schauen wir mal, was wir damit jetzt anstellen.

Der Echo Show 5

Jetzt in der Vor-Weinachtszeit haut Amazon ja gerne seine eigenen Geräte zu einem Spotpreis raus und ich liebäugelte schon etwas länger mit dem Echo Show 5, sprich Alexa mit Display.

Es gibt schon einige Vorteile gegenüber der reinen Voice-Version, mein größtes Anliegen war die Einbindung meiner Kameras, so dass ich mir diese auf dem Echo Show anschauen kann.

Ich verwende überwiegend billige China Kameras (WansView, 0815 und co.) die Teilweise mit ONVIF angesteuert werden, teilweise per RTSP.
Als Kamerazentrale verwende ich die Synology Surveillance Station.
Ich habe hier eine Lizenz für aktuell 6 Kameras und habe auch meine Kameras dort angebunden.

Es gibt einen Skill + Dienst, der genau das bietet: Monocle Cam
Ich führe nun mal nicht aus, wie man sich dort registriert und Kameras hinzufügt, dass ist sehr gut dokumentiert muss man sagen, quasi Idiotensicher!

Mit dem Dienst hatte ich nur ein Problem, dass er sich auf dem Interface *:443 krallen will.
Ich habe versucht das Gateway auf meinem Primären Raspi 4 zu installieren, funktionierte nur nicht, da Port 443 (HTTPS) bereits durch mein Nextcloud gesperrt ist.
Es gibt (aktuell!) keine Möglichkeit, dass ganze auf eine IP Adresse zu mappen, also musste ich mir für den zweck wieder einen alten Raspberry Pi 3b aus dem Keller ausgraben und aufsetzten … soweit so gut, über den separaten Pi läuft es einwandfrei.
Richtig eingerichtet, kann man sich via “Alexa, zeige den Parkplatz” sich eine entsprechende Kamera anzeigen lassen.

Daneben bietet er eine reihe weitere Vorzüge, wie ein Webbrowser (sogar Firefox oder der Amazon Browser Silk) mit dem man auf Youtube oder ähnliches zugreifen kann, dass sind aber m.M. nach nur Spielerein. Google und Amazon sollen sich mal bitte fertig streiten, dass es eine vernünftige YouTube App für den Echo gibt, dann können wir darüber reden.

Unser Echo Show steht in der Küche und wir verwenden sehr oft die Timer Funktion, diese wird im Display angezeigt, also kein Fragen mehr, wie lange geht der Time noch.

Ein weiteres gutes Feature ist, mit Alexa zu kochen.
Ich finde das ein gelungenes Highlight des Echo Shows, einmal ein Rezept gestartet, wird dieses von Alexa vorgelesen und mit einem “Alexa, weiter” springt er zum nächsten Schritt, somit brauch man mit dreckigen Fingern nicht am Touch-Screen rum wursteln.

Alles im allen bin ich sehr zufrieden mit dem Alexa Show 5, die Displaygröße ist ausreichend und sonstige Alexa Features sind auch vorhanden.