Backup-Konzept – Was war, was sein soll

Ich hatte dieses Thema schon einmal in meinem Blog – die lieben Updates und Backups.
Ich möchte es nun nochmal aufgreifen und etwas ausführlicher Thematisieren, da es sich dabei um ein sehr wichtiges Thema handelt.

Durch den Umzug auf Proxmox habe ich nun natürlich mehr Daten zu sichern und vor allem, ich kann Sie einfacher Sichern als die Raspberry Pi’s.

Dadurch bedingt habe ich mir mal die Zeit genommen, mein Backup-Konzept komplett zu überdenken.

WAR-Zustand
Vor Proxmox war mein Konzept recht einfach gestrickt, sätmliche Daten und Backups haben auf der Synology NAS gelegen in Form von:

  • SD-Karten Images
  • Config Dateien
  • Scripts

Die Daten meine Nextcloud und die entsprechende Datenbank lagen direkt auf der NAS und wurden jede Nacht via Hyperbackup auf eine externe Festplatte kopiert.
Damit hatte man natürlich eine Sicherung in der Hinterhand und diese Art hat mir auch bei meinem Ausfall des Raspberry Pi 4 geholfen, ganz klar.

Jedoch muss man Anmerken, es war doch ein großer Aufwand, da Server und Dienste neu installiert werden mussten.
Außerdem

IST -/ SOLL-Zustand
Proxmox ist nun mein Hauptsystem, was die Bereitstellung von Diensten angeht, entsprechend kann man hier einfach die Backup-Funktion nutzen.
Zusätzlich habe ich mich dazu entschlossen, den MySQL Dienst von der Synology auf eine eigene VM umzuziehen, so dass ich einen zentralen MySQL-Server mit etwas mehr Performance habe.

Als Stand Alone-Sicherung, habe ich noch folgendes:

  • SQL-Datenbank
  • IOBroker Config
  • Raspberrymatic-Config

Bei Backups ist auch das Timing wichtig!
Das bedeutet, die Sub-Sicherungen sollten abgeschlossen sein, wenn die Hauptsicherung startet.
Ich versuche das mal zu veranschaulichen:

Das Backup meiner VM’s startet um 20:30 Uhr, Laufzeit ~1 Stunde 30 Minuten
-> Fertig um etwa: 22:00 Uhr
Das Backup der SQL usw.. startet um 22:30 Uhr, Laufzeit ~5 Minuten
-> Fertig um etwa: 22:35 Uhr

Das Haupt-Backup, sprich die Kopie von der NAS auf die externe Festplatte, startet um 23:00 Uhr und dauert dann irgendwas um die 4 – 5 Stunden.

Unter den aktuellen Gesichtspunkt, habe ich auch beschlossen, ein Off-Site Backup ist nötig, falls mir mal die Bude abbrennt oder sonstige außerplanmäßige Ereignisse.#

Dabei setzte ich auf die Synology C2 Cloud mit dem Plan II.
Plan II deshalb, da Plan I keine Daten-Rotierung beinhaltet und der Speicherplatz sonst irgendwann voll ist.
Wenn man nun jede Nacht das Backup der VM’s kopiert, passiert das schneller als einem lieb ist.

Somit habe ich für alle erdenklichen Fälle ein Backup der Daten und fülle mich mit dem neuen Konzept sicher.

2 Gedanken zu „Backup-Konzept – Was war, was sein soll“

  1. Ein guter Beitrag, danke dafür. Könntest du auflisten welche Anwendungen du am laufen hast und welche aufgaben diese haben? Möchte etwas Inspiration holen um mein Homelab zu erweitern. ich habe aktuell pihole und tvheadend installiert. spiele mit den gedanken mir icinga2 zu installieren…

    lg
    sakis

    1. Ich versuche das mal logisch aufzulisten:

      VM1 (Debian):
      IOBroker
      Plex
      PiHole

      VM2 (Debian):
      Webserver (Nextcloud)

      VM3 (Windows):
      PRTG

      VM4 (Debian):
      MySQL

      VM5 (Debian):
      Monocle Gateway

      Ansonsten setze ich, auf einen Raspberrymatic (Pi 3b), wie es hier im Blog ersichtlich ist 😉
      Die Synology ist mitlerweile einfach nur ein Datengrab.

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