Langzeit-Fazit: Homematic

Ich bin mit meinem SmartHome System zusammen mit dem Einzug ins Eigenheim komplett auf Homematic gewechselt.

Vorher hatte ich einen bunt gemischten Haufen an Systemen die über Home Assistant zusammengehalten wurden.
Durch die laufenden “Breaking Changes” in Home Assistant war ich mit dem System bei weitem nicht zufrieden!
Nach jedem Update musste man irgendwelche Configs ändern, damit das System wieder funktionierte.

Dies war mit unter der ausschlaggebende Punkt, an dem ich mir gesagt habe bis hier her und nicht weiter …
Im Eigenheim möchte ich ein System, dass einfach nur funktioniert auch nach Updates.
Ich möchte diese Zeit lieber für Optimierungen und Implementierung von neuen Programmen nutzen anstatt nach jedem Update Feuerwehr zu spielen.

Zusammenfassung

Homematic verwende ich nun seid mehr als einem Jahr und muss sagen, als führendes System im SmartHome ist es absolut perfekt!

Die WebUI ist zwar aus den 90ern aber solide und robust gemacht.

Die Homematic CCU unterstützt nativ:

– Homematic
– Homematic IP
– Phillips Hue

Mit dieser Auswahl kommt man schon mal ein Stück weit.
Über diverse AddOns bekommt man noch TP-Link Steckdosen rein und die Anwesenheitserkennung über die Fritz!Box von AVM.

Klar werden hier Funktionen vermisst wie die Integration von Anbietern die nicht gerade Homematic heißen, jedoch kann man hier mit nachfolge Systemen arbeiten.

Für die Kommunikation zu Amazons Alexa verwende ich ioBroker.
Die Sprachausgabe auf Alexa ist mit einem Python Script geregelt.

Staubsauger-Roboter und ähnliches wird direkt über Alexa oder die App geregelt, dass brauch ich nicht im SmartHome-System.

Langzeit-Fazit

Nach über einem Jahr kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, der Wechsel auf Homematic als führendes SmartHome-System habe ich nun zu keiner Sekunde bereut.
Die Umstellung auf Homematic Komponenten war zwar eine kleine Investition, die sich aber für mich gelohnt hat.
Homematic ist ein System das einfach läuft, nach Updates keine Probleme verursacht und für eine Langzeitnutzung ausgelegt ist.

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2 Kommentare

  1. Bist du -nach nun zwei Jahren- immer noch zufrieden?

    Ich fange ebenfalls mit Homematic an und habe auch ioBroker auf einem Raspberry Pi 4 parallel installiert und stehe nun vor der Frage ob ich Programme ausschließlich über ioBroker machen soll und die CCU nur für die Gerätekommunikation und Direktverknüpfungen nutze.

    Oder aber eine Mischung aus Programmen in der CCU und Skripten in ioBroker. Alles was in der CCU geht, der CCU überlassen und ioBroker nur für Geräte die nicht nativ in der CCU anbindbar sind?

    • Hallo BlackFalcon,

      ja ich bin immer noch hoch zufrieden mit Homematic.

      ioBroker läuft bei mir rein als Gateway für Geräte, die nicht mit Homematic kompatibel sind.

      Hierfür kann ich dir einen anderen Beitrag empfehlen:

      https://blog.unixa.de/homematic-und-iobroker/

      Eine Mischung halte ich für schwierig da man hier ggf. dann je nach Komplexität die Übersicht verliert wo welches Programm läuft und es im Fehlerfall die Analyse verkompliziert.

      Die Programme werden in beiden Systemen unterschiedlich angelegt und haben auch eine verschiedene Logik.

      In ioBroker wird über Blocky programmiert.
      Hatte ich mir seiner Zeit auch angeschaut aber hat mir irgendwie nicht gelegen bzw. bin ich nicht mit klar gekommen 😀

      Homematic (CCU) sieht zwar altertümlich aus aber bisher hatte ich noch keine Automatisierung, die sich mit Homematic nicht umsetzen ließ.

      Gruß,

      Janis

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