Die Apple AirPods

Nun habe ich mir auch die AirPods (2. Generation) von Apple zugelegt, da ich mit meinen aktuellen Bluetooth Kopfhören definitiv nicht zu frieden war.

Bei meinen vorherigen hat es sich um günstige 35€ Bluetooth Kopfhörer gehandelt, mehr oder weniger ein No-Name Produkt.
Nicht nur die Reichweite hat mich bei den Kopfhörern gestört, auch die Batterielaufzeit von maximal 1 Stunde 15 Minuten.
Auch hatte ich mit diesen laufend Verbindungsunterbrechungen, obwohl das iPhone in der Hosentasche war, also nicht weit entfernt.

Nun die iPhones kommen in einer kompakten Verpackung daher, meiner Meinung nach sehr gut angepasst von Apple.

Kaum sind die AirPods ausgepackt, merkt das iPhone auch schon automatisch “Ohhh! AirPods, soll ich die verbinden?”

Kommen wir nun mal zu meinem Vergleichsergebnis.
Die Reichweite von den AirPods ist verglichen mit den o.g. “NoName”-Produkt gigantisch.
Ich bin zum vergleich mal die Strecken gelaufen, bei denen die anderen bereits die Verbindung verloren haben, die AirPods lachen darüber.
Auch keine spontanen Verbindungsunterbrechungen, kein stolpern, läuft einfach.
Die Akkulaufzeit von rund 3 – 4 Stunden sind nun auch in meinem Sinne und eine wesentliche Verbesserung.

Alles in allem, bin ich mit den AirPods zufrieden, auch wenn Sie mit rund 150€ einen stolzen Preis fordern.

Mein Equipment – Was wird verwendet?

Heute möchte ich euch mal etwas aufschlüsseln, welche Komponenten ich in meinem SmartHome verwende, da hier sowohl Einträge von Home Assistant, als auch Homematic zu finden sind.

Fangen wir kurz mit einer kurzen Reise in die Vergangenheit an.
Angefangen hat mein Leidenschaft für das SmartHome vor etwa 3 Jahren in einer Mietwohnung.
Damals hatte ich mit Brennenstuhl und Intertechno 433Mhz-Geräten angefangen, die über das Brennenstuhl Gateway Netzwerktauglich gemacht wurde.
Als zentrale diente ein altes Tablet an der Wand mit der Android App “SteckerPro”.
Die nächste Steigerung war der Einsatz eines Raspberry Pi 3b mit HomeAssistant als SmartHome Software zum erstellen richtiger Automatisierungen,
auch für die 443Mhz Steckdosen hatte ich eine Lösung mit dem Gateway parat.
Kurz dahinter kam das MAX! Heizungssystem von eQ3 zusammen mit einer Alexa von Amazon, dass Tablet verschwand.

Das Home Assistant System ist dann sehr lange gelaufen, mehr oder weniger Stabil, es gab ein Fazit zwischen HomeAssistant und Homematic.

Dann kam das Eigenheim und wir kommen so langsam zum IST-Zustand.
Ein Eigenheim bietet ja natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten, als es eine Mietwohnung tut, man kann sagen, es ist Eskaliert!

Kurz nach dem Einzug (in der ersten Woche) habe ich versucht, die Komponenten meines SmartHomes wieder einzubauen und habe schnell gemerkt, MAX! hat wieder sämtliche Thermostate vergessen (wie es in der Mietwohnung oft der Fall war), Birnen von Tradfri, Steckdosen, alles nicht beschriftet, Katastrophe!

Da kam wir dann an die Stelle, wo ich mir dachte, wenn schon alles neu machen, dann bitte richtig und mit Zukunft.
Bei einem Arbeitskollegen hatte ich dann Homematic bzw. die CCU3 zum ersten mal gesehen und dachte mir, dass will ich auch!

Ich habe mir dann einen Netzwerkschrank à la “Lackrack” gebaut, welches im Büro seine Arbeit leistet.

Die Bilder sind aktuell, ich erkläre mal von oben bis unten die Hardware:

  1. 16-Port Gigabit Switch von TP-Link (Passiv/Offline)
  2. Fritz!Box 6490 Kabel
  3. Netgear Green Ethernet 8-Port Gigabit Switch
  4. Raspberry Pi 4 (Nextcloud, Alexa Gateway, usw…) und daneben ein Raspberry Pi 3b für Monocle Cam
  5. Phillips Hue Gateway (Aktiv) Ikea Tradfri Gateway (Passiv/Offline/nur bei Bedarf)
  6. Steckdosenleiste
  7. Synology DS218j als Primär-Speicher
  8. Raspberrymatic CCU (Rechts am Tischbein)

Mein Netzwerkschrank verbraucht unterm Strich rund 50 Watt Strom, mir war es Wichtig, dass es sehr Energie-Effizient ist, deshalb ist der 15 Port Gigabit Switch von TP-Link auch aus.

An Peripherie für das Homematic-System (Hauptsystem), sind folgende Komponenten im Einsatz:

  1. Schaltbare Steckdosen: TP-Link HS100 / HS110
    Integriert via CUxD: Link
  2. Heizungssteuerung: Homematic IP Set Heizen Easy Connect
  3. Wantthermostate: Homematic IP Wandthermostat mit Luftfeuchtigkeitssensor
  4. Rauchmelder: Homematic IP Rauchmelder
  5. Temperatur:
    An der Heizung (Vor -und Rücklauf): Homematic Differenz-Temperatur-Sensor
    Im Keller/Dachgeschoss: Homematic IP Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor
  6. Sonstiges:
    6.1. Homematic Schlüsselanhänger
    6.2. Homematic 6-Fach Schalter
    6.3. Homematic 2-Fach Schalter
    6.3. Homematic Wetterstation – Basic

Für die Beleuchtung setzte ich auf Ikea Tradfri Birnen, angelegt an der Phillips Hue Bridge.

Die Steuerung erfolgt rein via Alexa.
Für die Kommunikation mit Alexa läuft auf dem Raspberry Pi 4 noch ein IOBroker.

WansView K2 geknackt

Eher durch Zufall bin ich im Internet auf einen Blogeintrag aufmerksam geworden, in dem jemand beschreibt, wie er seine WansView K2 Kamera geknackt hat via simplen curl-request und somit den Telnet Zugriff aktivieren konnte um via root auf seine Kamera zugreifen zu können.

Da ich auch zwei WansView K2 Kameras habe, musste ich natürlich das gleiche bei mir nachbilden und oh wunder, es funktionierte sogar!

Ich weiß zwar noch nicht ganz, was es mir bringt nun Root-Berechtigungen auf der Kamera zu haben, aber ich muss sagen, so von den Kommentaren in den ganzen Bash-Scripten, die ich bisher gesehen habe, gibt es bei WansView wohl nur einen Programmierer, grüße gehen an dieser Stelle an Peter.Pan

Beim durchsuchen der ganzen Daten bin ich sehr oft auf diesen “Namen” gestoßen.

Auch seine Bash History ist noch vorhanden, sehr aufschlussreich das ganze.

Grad die Bash History sollte man vor dem verteilen von Firmwares doch einmal leer machen.

Dann schauen wir mal, was wir damit jetzt anstellen.

Der Echo Show 5

Jetzt in der Vor-Weinachtszeit haut Amazon ja gerne seine eigenen Geräte zu einem Spotpreis raus und ich liebäugelte schon etwas länger mit dem Echo Show 5, sprich Alexa mit Display.

Es gibt schon einige Vorteile gegenüber der reinen Voice-Version, mein größtes Anliegen war die Einbindung meiner Kameras, so dass ich mir diese auf dem Echo Show anschauen kann.

Ich verwende überwiegend billige China Kameras (WansView, 0815 und co.) die Teilweise mit ONVIF angesteuert werden, teilweise per RTSP.
Als Kamerazentrale verwende ich die Synology Surveillance Station.
Ich habe hier eine Lizenz für aktuell 6 Kameras und habe auch meine Kameras dort angebunden.

Es gibt einen Skill + Dienst, der genau das bietet: Monocle Cam
Ich führe nun mal nicht aus, wie man sich dort registriert und Kameras hinzufügt, dass ist sehr gut dokumentiert muss man sagen, quasi Idiotensicher!

Mit dem Dienst hatte ich nur ein Problem, dass er sich auf dem Interface *:443 krallen will.
Ich habe versucht das Gateway auf meinem Primären Raspi 4 zu installieren, funktionierte nur nicht, da Port 443 (HTTPS) bereits durch mein Nextcloud gesperrt ist.
Es gibt (aktuell!) keine Möglichkeit, dass ganze auf eine IP Adresse zu mappen, also musste ich mir für den zweck wieder einen alten Raspberry Pi 3b aus dem Keller ausgraben und aufsetzten … soweit so gut, über den separaten Pi läuft es einwandfrei.
Richtig eingerichtet, kann man sich via “Alexa, zeige den Parkplatz” sich eine entsprechende Kamera anzeigen lassen.

Daneben bietet er eine reihe weitere Vorzüge, wie ein Webbrowser (sogar Firefox oder der Amazon Browser Silk) mit dem man auf Youtube oder ähnliches zugreifen kann, dass sind aber m.M. nach nur Spielerein. Google und Amazon sollen sich mal bitte fertig streiten, dass es eine vernünftige YouTube App für den Echo gibt, dann können wir darüber reden.

Unser Echo Show steht in der Küche und wir verwenden sehr oft die Timer Funktion, diese wird im Display angezeigt, also kein Fragen mehr, wie lange geht der Time noch.

Ein weiteres gutes Feature ist, mit Alexa zu kochen.
Ich finde das ein gelungenes Highlight des Echo Shows, einmal ein Rezept gestartet, wird dieses von Alexa vorgelesen und mit einem “Alexa, weiter” springt er zum nächsten Schritt, somit brauch man mit dreckigen Fingern nicht am Touch-Screen rum wursteln.

Alles im allen bin ich sehr zufrieden mit dem Alexa Show 5, die Displaygröße ist ausreichend und sonstige Alexa Features sind auch vorhanden.

HM IP Schlüsselbundfernbedienung

Wie in meinem letzten Blogposting erwähnt, funktioniert die automatische Anwesenheitserkennung in unserem SmartHome nicht mehr, seid dem Update auf 7.12.
Das Ticket wurde von Fritz!Box nun geschlossen, mit der Aussage, es liegt an dem AddOn und nicht an dem Update … nun gut – Deal with it!

Daraufhin habe ich mir alternativen überlegt und kam zuerst auf einen Lichtschalter im Flur zum aktivieren oder deaktivieren der Alarmanlage, macht aber weder vorne, noch hinten Sinn und an dieser Stelle ist mir wieder eingefallen, es hab doch einen Schlüsselanhänger von Homematic, würde doch passen!

Gedacht, Bestellt.
Der Schlüsselanhänger an sich ist relativ Schlank und nicht viel Größer als ein Autoschlüssel. In der Hosentasche merke ich den zusätzlichen Anhänger nicht wirklich, kommt aber wohl auf die Hose an …

Auf diesem Schlüsselanhänger habe ich nun die Alarmanlage eingerichtet (und noch das Licht).
Ich teste dass nun ein paar Tage, funktioniert aber wirklich sehr gut.
Das dazugehörige Programm ist recht unspektakulär.

Somit habe ich das Problem der automatischen Anwesenheitserkennung gelöst und hab dafür sogar noch ein kleines extra bekommen.
Eine Taste habe ich nun noch frei, keine Ahnung was ich mit der Anfange …

Wie Fritz!OS 7.12 mein SmatHome zerstörte

Die Überschrift etwas harsch gewählt, trifft es aber relativ gut.
Erst hatte ich mich über das recht überraschende Fritz!Box Update von 7.01 auf 7.12 von Vodafone Kabel gefreut, jedoch kam im Nachhinein die Ernüchterung.

Es gibt 2 Probleme, die ich mit diesem Update habe, ich gehe auf diese jeweils ein.

  1. HTTPS Verbindung von intern auf freigegebenen Host:
    Klingt im ersten Moment verwirrend, ich versuche es zu erklären.
    Meine Nextcloud läuft intern auf einem Raspberrypi 4, dieser ist über Port 443 (HTTPS) im Internet veröffentlich und hat da einen DNS-Eintrag.
    D.h. ich greife von meinen internen Netzwerk über HTTPS auf die externe IP von mir zu.
    Genau da gab es mit Fritz!OS 7.10 eine “Sicherheitsoptimierung”.

    Mein Workaround, über meinen vorhandenen PiHole einen statischen DNS-Eintrag erstellt, der auf die LAN-IP der Nextcloud zielt.
    In der konstelation hat natürlich den DNS von IPv4 umzustellen nicht ausgereicht, mit Fritz!OS 7.12 wird natürlich IPv6 hochgehalten, d.h. das ganze musste ich auch in IPv6 machen.
  2. Anwesenheitserkennung via hm_pdetect:
    Da meine ganzen Automatisierungen auf der von hm_pdetect ermittelten Anwesenheit basieren, ist eine zuverlässige Meldung der Anwesenheit unserer Handy’s absolute Pflicht.
    Ich konnte bis dato noch nicht herausfinden, woran es liegt oder welche Änderung hier ausschlaggebend ist, jedoch war ich eben Einkaufen und lt. Anwesenheit in Homematic, die ganze Zeit zuhause.
    Super, das heißt, die Heizung ist gelaufen, die Alarmanlage war deaktiviert usw.
    Das Problem scheint aber nicht das AddOn zu sein, sondern eher in der Fritz!Box zu suchen.
    Nach einigen Tests, läuft hm_pdetect wohl einwandfrei, der im Mesh eingebundene Fritz!Repeater liefert keinen ordentlichen Status and die Fritz!Box.

    Mein Workaround wird wohl sein, einen Schalter neben die Haustür zu bauen, über den die Anwesenheit gesteuert werden (muss) und entsprechend mein Alarmanlagenprogramm anpassen, dass ich hier ein paar Sekunden Verzögerung einbaue, zwischen öffnen der Haustür und drücken des Schalters …

Unterm Strich, ich will wieder mein Fritz!OS 7.01 zurück, da hat alles sauber und ordentlich funktioniert.

Update zu Punkt 2:
AVM hat sich nun bei mir gemeldet, ich denke dass es sich hier um einen Bug handelt.
Ich habe eben mal die Log’s aktiviert, inkl. An und Abmeldungen im W-LAN.
Sowohl der Repeater:

als auch die Fritz!Box melden, mein iPhone ordnungsgemäß ab (IP: 10.9.40.36)

Aber in der Mesh-Übersicht wird das Gerät als Verbunden angezeigt.

Ja, die Bilder sind hintereinander entstanden.