Alarmanlage mit Homematic und Alexa

Da ich nun alle Fenster und Türen mit Fensterkontakten bzw. Türkontakten ausgestattet habe, kann ich das als Grundlage für den Bau für eine Alarmanlage nutzen.

Zuerst habe ich mir überlegt, wie ich den Alarmsignalton realisieren kann, da kam ich zuerst auf die Rauchmelder, da diese die Option für einen Einbruchsalarm haben.
Da dachte ich mir dann, ist eigentlich doof, da darunter die Batterielaufzeit leidet und die Dinger dafür zu teuer sind.
Die Homematic Alarmsirene ist mir auch zu teuer, da habe ich andere Prioritäten.
Dann kam ich auf die unnütz rumliegende Alexa.
Diese könnte man ja ins Schlafzimmer stellen, Mikrofon deaktivieren und dann hätte man etwas, um den Alarm auszugeben.
Diese Idee hatte mich dann überzeugt.

Nun habe ich das ganze wie folgt realisiert:
Ich habe einen weiteren bottle-Server gestartet, der die Routinen in Alexa ansteuert.
In Alexa habe ich eine Routine angelegt, die einfach nur mehrmals sagt “Alarm! Alarm! Alarm! Die Alarmanlage wurde ausgelöst”
Dann habe ich das mal getestet und die Zeit gemessen, wie lang die Routine brauch, um das Abzuarbeiten, da ich das min. 2 mal ausführen will, ich kam auf etwa 1 Minute 20.


(Bild in Groß)

Nun geht es an das Homematic-Programm, das sieht dann wie folgt aus:


(Bild in Groß)

Was tut das Programm?
Also in erster Linie sind die Fenster und Türkontakte der Auslöser des Programms.
Die Alexa soll als Sirene primär genutzt werden, funktioniert natürlich nur, wenn ich Online bin, deshalb habe ich via CUxD-Ping noch eine Abfrage drin, bin ich Online oder nicht?
Ich pinge hier die 8.8.8.8, denke mal es ist unwahrscheinlich dass dieser DNS-Server von Google mal tot ist .
Wenn also CUxD-Ping-Internet ein ist, soll die Alexa routine "alarmanlage" ausgelöst werden.
Als Backup für den Offline Fall (wie gestern Abend, Danke Vodafone) sollen dann doch die Rauchmelder ausgelöst werden.
Wenn wir abwesend sind, geht eine Push-Benachrichtigung an mein Handy.
Ich denke aber, dass ich mal noch versuche, hier einen Anruf über die Fritz!Box zu triggern, ist noch in Arbeit und wird ein eigener Blogeintrag, wenn das mal geschafft ist.

Ich denke, dass ist eine wunderbare Umsetzung der Alarmanlage.

Passwörter verwalten mit KeePass

Ich hatte in Vergangenheit meine ganzen Kennwörter in Google Chrome mit einem Syncpass gesichert und Synchron gehalten.
In jüngster Vergangenheit habe ich aber festgestellt, dass die Synchronisierung nicht mehr so wirklich funktioniert hat und einige Kennwörter, die ich auf PC A geändert hatte, nicht auf PC B synchronisiert wurden.

In diesem Kontext habe ich mich mal mit einer Alternative beschäftigt, um auch die Passwortverwaltung in die eigene Nextcloud zu verschieben um einfach die Kontrolle zu behalten, man kennt ja Google.

Hier habe ich mich dann für eine KeePass Datenbank entschieden, da es zum einem Plattformunabhängig ist und zweitens, es eine Integration in Nextcloud gibt, dazu aber später mehr.

Ich habe nun also eine KeePass Datenbank auf meiner Nextcloud Instanz angelegt und diese via WebDAV in das KeeWeb-Plugin von Nextcloud integriert.
Hierfür ist noch ein kleiner Kunstgriff in Nextcloud nötig, damit die Datei einfach per Klick in dem Web-Plugin geladen werden kann:
sudo nano /var/www/html/nextcloud/config/mimetypemapping.json
mit folgendem Inhalt:
{
"kdbx": ["application/x-kdbx"]
}
Ich Anschluss muss zwingend ein Filescan angestoßen werden, da ansonsten die Änderung nicht wirksam ist!
sudo -u www-data php /var/www/html/nextcloud/occ files:scan --all

Wenn der File-Scan durchgelaufen ist, können die kdbx Dateien von KeePass einfach per Klick in Nextcloud geöffnet werden.

Um nun Geräteunabhängig auf diese Datenbanken zugreifen zu können, habe ich mich in Primärerer Weise nach Programmen umgeschaut, die eine WebDAV.
Folgende Programme verwende ich:

iOS: Strongbox (WebDAV Unterstützung)
Windows: KeePass (Offizielle Programm, WebDAV Unterstützung)
MacOSX: MacPass (WebDAV Unterstützung)
Chrome Browser: KeePass Tusk (WebDAV Unterstützung)

Im Anschluss bin ich mal auf beiden Hauptgeräten (Mac und Windows) die Passwortliste durchgegangen, da hier Abweichungen durch den oben genannten Synchronisationsaufall entstanden sind.

Mannomann was sich da an Zugangsdaten über die Zeit ansammelt ist wunderbar (NICHT!).
Beim durchgehen und übertragen in KeePass habe ich in erster Linie einmal alle Kennwörter geändert und in zweiter Linie, Accounts gelöscht bzw. löschen lassen, die ich eigentlich gar nicht mehr benutze.

Alles in allem, erkenne ich jetzt keinen großen Nachteil durch die Konstellation.
Durch das Chrome Plugin und WebDAV habe ich auf allen Geräten immer die neuste Datenbank-Datei und Kann die Kennwörter auch jederzeit überall ändern wie ich es brauche.